Sonntag, 10. September 2006
Mein erster Blog
sternengucker, 02:00h
Ja, also wenn ich es nun endlich mal dazu gebracht hab, hier was zu schreiben, dann fang ich doch einfach mal damit an zu erklären, wie mein Leben so aussieht...
Das Wichtigste vorneweg: Ich liebe Jesus. Er ist einfach das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist, ohne ihn war halt alles einfach leer und hoffnungslos. Und jetzt - wow - echt ein Unterschied wie Tag und Nacht. Möchte aber mal ausdrücklich klar stellen, dass ich nicht religiös bin, ich hab eine echte lebendige Beziehung mit Gott, wir reden jeden Tag miteinander, verbringen Zeit zusammen. Er ist mein Retter, Erlöser, bester Freund... Ich würd ihn gegen nichts in der Welt eintauschen wollen.
Hmm, also wie kam es dazu..? Aufgewachsen in einem nichtchristlichen Elternhaus, Lehrerkind. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, die Beste sein zu müssen. Nicht einfach nur mein Bestes zu versuchen, sondern immer an der Spitze sein zu müssen. Typischer Streber wenn ihr so wollt. Es brach für mich jedesmal die Welt zusammen, wenn dem halt nicht so war. Und das war oft genug der Fall, lol. (Na ja, jetzt kann ich drüber lachen - damals, da war ich 13, ging das nicht). Hab mir viel zu viel Stress gemacht. Aber ich hab eben immer irgendwas vermisst. Und dachte, nur auf diesem Wege Anerkennung und Liebe zu bekommen. Hat nicht so ganz funktioniert. Jedenfalls war ich so besessen von dem Gedanken, dass ich echt JEDES Buch gelesen hab, das ich kriegen konnte, nur um mehr Wissen zu erlangen. Eines Tages dann drückte mir ne Freundin das Neue Testament in die Hand und sagte einfach nur: Lies. Hmm, ich fands ganz schön peinlich von ihr, dass sie ne Bibel mit in die Schule geschleppt hat und hab versucht, das Teil so unauffällig wie möglich in meiner Tasche verschwinden zu lassen. Zu Hause dachte ich mir dann aber, vielleicht könnt ich ja ein paar Insider-Infos übers Christentum gewinnen... und hab mal ganz vorsichtig reingeschaut. Am Anfang stand drin, warum Jesus auf die Erde gekommen ist. Nämlich, weil die Menschen die Gemeinschaft mit Gott zerstört haben und wir wegen unserer Sünden nicht in den Himmel können. Aber Jesus hat all unsere Schuld auf sich genommen und am Kreuz dafür bezahlt. Alles was wir tun müssen, ist ihn einfach nur um Vergebung zu bitten und zu glauben, dass er der einzige Weg zum ewigem Leben ist. Ich muss zugeben, dass ich das reichlich merkwürdig fand - Christen halt, lol. Irgendwie hat's mich dann doch interessiert und ich dachte bei mir, ich les einfach das ganze Buch von vorne bis hinten durch und bild mir dann meine eigene Meinung. Und los gings. Tja, ich hatte da wohl nicht mit Gott gerechnet. Der hat sich nämlich einfach nicht an meinen schönen Plan gehalten und fing an, mit mir zu reden. Auf Seite 10 schon; soviel zum Thema: ich les erst alles durch... Nein, ich hab nie ne donnernde Stimme gehört und auch nie ne alten Mann mit langem Bart gesehen, lol. Es waren halt Bibelverse, die mich ganz persönlich angesprochen haben. Zum Beispiel: Suche zuerst das Königreich Gottes und seine Gerechtigkeit, dann wird er dir alles geben, was du zum Leben brauchst (Mat6:33). Den fand ich so beeindruckend, weil ich mir ja die ganze Zeit über alles mögliche Sorgen gemacht hab und plötzlich kommt Gott daher und sagt mir, er würde sich um alles kümmern, solang ich ihn nur in mein Leben ließe. In der Art ging das dann weiter. Unter anderem hat es mich ziemlich geschockt, hören zu müssen, dass ich selber niemals gut genug sein werde, um aus eigener Leistung in den Himmel zu kommen... Ganze Sache wollt ich mit Gott aber immer noch nicht machen und hab erstmal ein paar Tage Auszeit vom Lesen genommen. Musste aber ständig darüber nachdenken. Irgendwie hab ich mich gefühlt als würd ich an ner Klippe stehen und Gott ruft mir zu: spring, ich fang dich auf, versprochen. Aber ich dachte halt immer: nee, nee, so doof kann doch keiner sein, darauf reinzufallen. Und ich schon gar nicht. Bis ich mir dann irgendwann dachte, okay, ich probier's einfach aus. Muss ja keiner erfahren. Falls es Gott nicht gibt, hab ich nix verloren. Falls es ihn aber doch gibt, dann hab ich gewonnen. Musste trotzdem meinen ganzen Mut zusammennehmen, aber bin dann letztendlich gesprungen - im übertragenen Sinne. Sprich, ich hab Jesus ganz vorsichtig gefragt, ob er mir mal zuhören würde und hab ihm einfach alle meine Sünden erzählt. Oder zumindest alle, die mir eingefallen sind. Und ihn dann um Vergebung gebeten. Und hinterher hab ich mich so befreit gefühlt. Wundervoll. Und ich wusste plötzlich, dass Gott Wirklichkeit ist.
Und das weiß ich jetzt, 13 Jahre später, immer noch. Mein Weg mit Jesus war nicht immer gerade, ich hab ne Menge Fehler gemacht (mach ich heute immer noch, aber jetzt weiß ich, dass er mir immer verzeiht, solang ich ihn ehrlich darum bitte), na ja. Aber wenn ich zurückblicke, dann seh ich einfach, dass Gott immer für mich da war. Er war immer treu, geduldig, hat mit mir gelacht und geweint und mich immer mit seiner Liebe überschüttet. Und dafür bin ich total dankbar. Er ist alles, was ich brauche. Meine ganze Hoffnung. Er hat mein Leben komplettiert. Und deswegen versuch ich ihm nachzufolgen so gut wie's eben geht... Und übrigens: ist es nicht faszinierend, dass Gott genau den richtigen weg gefunden hat, um mich auf sich aufmerksam zu machen? Mit lesen halt, was ich eh rund um die Uhr gemacht hab. Ich find's cool...
So. Geschafft, mein erster Blog ist fertig! *freu*
Das Wichtigste vorneweg: Ich liebe Jesus. Er ist einfach das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist, ohne ihn war halt alles einfach leer und hoffnungslos. Und jetzt - wow - echt ein Unterschied wie Tag und Nacht. Möchte aber mal ausdrücklich klar stellen, dass ich nicht religiös bin, ich hab eine echte lebendige Beziehung mit Gott, wir reden jeden Tag miteinander, verbringen Zeit zusammen. Er ist mein Retter, Erlöser, bester Freund... Ich würd ihn gegen nichts in der Welt eintauschen wollen.
Hmm, also wie kam es dazu..? Aufgewachsen in einem nichtchristlichen Elternhaus, Lehrerkind. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, die Beste sein zu müssen. Nicht einfach nur mein Bestes zu versuchen, sondern immer an der Spitze sein zu müssen. Typischer Streber wenn ihr so wollt. Es brach für mich jedesmal die Welt zusammen, wenn dem halt nicht so war. Und das war oft genug der Fall, lol. (Na ja, jetzt kann ich drüber lachen - damals, da war ich 13, ging das nicht). Hab mir viel zu viel Stress gemacht. Aber ich hab eben immer irgendwas vermisst. Und dachte, nur auf diesem Wege Anerkennung und Liebe zu bekommen. Hat nicht so ganz funktioniert. Jedenfalls war ich so besessen von dem Gedanken, dass ich echt JEDES Buch gelesen hab, das ich kriegen konnte, nur um mehr Wissen zu erlangen. Eines Tages dann drückte mir ne Freundin das Neue Testament in die Hand und sagte einfach nur: Lies. Hmm, ich fands ganz schön peinlich von ihr, dass sie ne Bibel mit in die Schule geschleppt hat und hab versucht, das Teil so unauffällig wie möglich in meiner Tasche verschwinden zu lassen. Zu Hause dachte ich mir dann aber, vielleicht könnt ich ja ein paar Insider-Infos übers Christentum gewinnen... und hab mal ganz vorsichtig reingeschaut. Am Anfang stand drin, warum Jesus auf die Erde gekommen ist. Nämlich, weil die Menschen die Gemeinschaft mit Gott zerstört haben und wir wegen unserer Sünden nicht in den Himmel können. Aber Jesus hat all unsere Schuld auf sich genommen und am Kreuz dafür bezahlt. Alles was wir tun müssen, ist ihn einfach nur um Vergebung zu bitten und zu glauben, dass er der einzige Weg zum ewigem Leben ist. Ich muss zugeben, dass ich das reichlich merkwürdig fand - Christen halt, lol. Irgendwie hat's mich dann doch interessiert und ich dachte bei mir, ich les einfach das ganze Buch von vorne bis hinten durch und bild mir dann meine eigene Meinung. Und los gings. Tja, ich hatte da wohl nicht mit Gott gerechnet. Der hat sich nämlich einfach nicht an meinen schönen Plan gehalten und fing an, mit mir zu reden. Auf Seite 10 schon; soviel zum Thema: ich les erst alles durch... Nein, ich hab nie ne donnernde Stimme gehört und auch nie ne alten Mann mit langem Bart gesehen, lol. Es waren halt Bibelverse, die mich ganz persönlich angesprochen haben. Zum Beispiel: Suche zuerst das Königreich Gottes und seine Gerechtigkeit, dann wird er dir alles geben, was du zum Leben brauchst (Mat6:33). Den fand ich so beeindruckend, weil ich mir ja die ganze Zeit über alles mögliche Sorgen gemacht hab und plötzlich kommt Gott daher und sagt mir, er würde sich um alles kümmern, solang ich ihn nur in mein Leben ließe. In der Art ging das dann weiter. Unter anderem hat es mich ziemlich geschockt, hören zu müssen, dass ich selber niemals gut genug sein werde, um aus eigener Leistung in den Himmel zu kommen... Ganze Sache wollt ich mit Gott aber immer noch nicht machen und hab erstmal ein paar Tage Auszeit vom Lesen genommen. Musste aber ständig darüber nachdenken. Irgendwie hab ich mich gefühlt als würd ich an ner Klippe stehen und Gott ruft mir zu: spring, ich fang dich auf, versprochen. Aber ich dachte halt immer: nee, nee, so doof kann doch keiner sein, darauf reinzufallen. Und ich schon gar nicht. Bis ich mir dann irgendwann dachte, okay, ich probier's einfach aus. Muss ja keiner erfahren. Falls es Gott nicht gibt, hab ich nix verloren. Falls es ihn aber doch gibt, dann hab ich gewonnen. Musste trotzdem meinen ganzen Mut zusammennehmen, aber bin dann letztendlich gesprungen - im übertragenen Sinne. Sprich, ich hab Jesus ganz vorsichtig gefragt, ob er mir mal zuhören würde und hab ihm einfach alle meine Sünden erzählt. Oder zumindest alle, die mir eingefallen sind. Und ihn dann um Vergebung gebeten. Und hinterher hab ich mich so befreit gefühlt. Wundervoll. Und ich wusste plötzlich, dass Gott Wirklichkeit ist.
Und das weiß ich jetzt, 13 Jahre später, immer noch. Mein Weg mit Jesus war nicht immer gerade, ich hab ne Menge Fehler gemacht (mach ich heute immer noch, aber jetzt weiß ich, dass er mir immer verzeiht, solang ich ihn ehrlich darum bitte), na ja. Aber wenn ich zurückblicke, dann seh ich einfach, dass Gott immer für mich da war. Er war immer treu, geduldig, hat mit mir gelacht und geweint und mich immer mit seiner Liebe überschüttet. Und dafür bin ich total dankbar. Er ist alles, was ich brauche. Meine ganze Hoffnung. Er hat mein Leben komplettiert. Und deswegen versuch ich ihm nachzufolgen so gut wie's eben geht... Und übrigens: ist es nicht faszinierend, dass Gott genau den richtigen weg gefunden hat, um mich auf sich aufmerksam zu machen? Mit lesen halt, was ich eh rund um die Uhr gemacht hab. Ich find's cool...
So. Geschafft, mein erster Blog ist fertig! *freu*
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